Mürbe-, Mailänderli- und Zuckerteig (süsse Butterteige) haben eines gemeinsam: Sie bestehen alle aus den gleichen Materialien. Der einzige Unterschied besteht beim Verhältnis Zucker und Butter. Der Anteil Mehl ist bei allen drei Teigsorten gleich gross und entspricht immer der Gesamtmenge des Zucker und der Butter. Eine grössere Menge an Mehl vermindert die Qualität des Teiges. Ebenfalls gleich gross ist die Menge der Eier.
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Mürbeteig
500 g Mehl
300 g Butter 200 g Zucker 100 g Eier (2 Stk.) |
Mailänderliteig
500 g Mehl
250 g Butter 250 g Zucker 100 g Eier (2 Stk.) |
Zuckerteig
500 g Mehl
200 g Butter 300 g Zucker 100 g Eier (2 Stk.) |
Beim Mürbeteig überwiegt der Anteil an Butter den im Gebäck enthaltenen Zucker. Die Butter erwärmt sich beim Essen und das Gebäck fällt dabei auseinander. Dieser Vorgang empfindet der Gaumen dann als mürb. Mürbeteig ist immer der feinere Teig. Umso mehr Zucker (und umso weniger Butter) dem Zeig dazugegeben wird, umso härter ist das Gebäck dann beim Essen. Um beim Zuckerteig diese Härte etwas zu nehmen und das Gebäck mürbe zu machen wird ein Treibmittel (z.B. Backpulver) zugeführt. Natürlich ist der Mürbeteig der feinste unter diesen Teigen. Gleichzeitig ist er aber auch der teuerste.














Den Teig immer kühl halten. Nur so kann man ihn gut auswallen und es lassen sich nur so schöne Formen ausstechen.
Gebäcke mit einer schönen Oberflächenstruktur erhält man, wenn der Teig mit einem Rillholz ausgewallt wird.
Nach dem Auswallen bleiben immer Teigreste vorhanden. Diese werden gekühlt und wieder ausgewallt. Zum Auswallen deshalb immer nur wenig Mehl verwenden. Eine Erhöhung des Mehlanteils im Teig vermindert deren Qualität.
Werden Tortenböden (z.B. Carac) gebacken, immer Formen mit einem nicht zu steilen Rand verwenden. Ist der Rand der Form zu steil, kann nicht mehr der feine Mürbeteig verwendet werden. Die Form muss übrigens vorher nicht eingefettet werden, es ist kein Ankleben zu befürchten. Anstelle dessen muss (der für den Gaumen härtere) Zuckerteig verwendet werden. Ausserdem ist es bei einem flacheren Rand viel einfacher die zweite Form auf die erste zu stülpen.
Sowohl der Teig, als auch die fertig gebackenen Rondellen oder Tortenbödeli können ohne weiteres tiefgekühlt werden.
600 g Mehl
400 g Butter
200 g Zucker
100 g Eier (2 Stk.)